Samstag, 25. September 2021
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Mrz 23

Erstellt von: Thomas Huber
23.03.2010 16:51 

Geht man strikt chronologisch vor, so wurde bereits vor sieben Jahren ein erster Grundstein gelegt. Damals (Ende 2002/Anfang 2003) erschien das Programm FloCE für Pocket PC. Fertl EDV Systeme (fertledv.de) entwickelt Kehrbezirksverwaltungssysteme für das Schornsteinfeger-Handwerk. In diesem Handwerk greifen viele Mechanismen die für Roadwarrior-Anwendungen typisch sind. Der Schornsteinfeger möchte gerne einen großen Teil seines Datenbestandes mit sich führen, diesen vor Ort bearbeiten und geänderte Daten mit dem Abrechnungssystem zu Hause kombinieren.

Da damals noch keine vernünftigen Datenbanken für den Pocket PC vorhanden waren, wurde viel Energie in eine Baum-Struktur mit komprimierten Leaves gesteckt. Bis heute existiert das damals entwickelte Grundsysteme, welches im Laufe der Jahre nur um zusätzliche Verzeigerungen erweitert wurde.

FloCE war aber auch wichtig um ein Gespür dafür zu bekommen, wie der Lebenzyklus eines mobilen Softwareprodukts zu gestalten ist um ein nachhaltiges Produkt bieten zu können. FloCE ist in den Arbeitsalltag vieler Schornsteinfeger-Betriebe soweit hineingewachsen, dass ein Arbeitstag ohne Pocket PC nicht mehr ohne weiteres abarbeitbar ist. Schon damals wurde der mobile Datenabgleich zwischen Pocket PC und Desktop und der Datenabgleich zwischen Laptop und Desktop auf eine einheitliche Basis gestellt. Ein Detail, das Jahre später wieder aufgegriffen wird.

Im September 2006 schließlich mein Job-Wechsel zu ubitexx (ubitexx.com). Für ubitexx durfte ich am Forschungsprojekt inprimo (inprimo.org) arbeiten. ubitexx hat sich auf die Fahnen geschrieben Mobile-Device-Management für große Firmeninfrastrukturen an zu bieten. Bei inprimo beschäftigten wir uns mit der indvidualisierten Prävention mit mobilen Endgeräten. Das Forschungsprojekt wurde gefördert vom BMWi. Firmen wie Vodafone R&D, Motorola die Fraunhofer Institute TEG und IIS und die TU München waren mit in das Projekt involviert. Zusammen mit Buschmann Labor und Medizintechnik und dem Real-Zeit-Systeme-Lehrstuhl an der TU München wurde im Sommer 2007 für die Mocomed der wissenschaftliche Artikel "Mobiles Monitoring: Energiebedarf von Sensoren und Smartphone für die Verarbeitung und Übertragung relevanter Daten auf einen Server" veröffentlicht. inprimo.org/information/Fachartikel-Mocomed.pdf
Innerhalb des Forschungsprojekts setzten wir uns mit den Möglichkeiten zur Energieeinsparung bei der Übermittlung von Vitalparametern auseinander. Um die entwickelten Prototypen in der Praxis zu testen schickten wir ein paar Ultramarathonläufer auf den GutsMuths-Rennsteiglauf  rennsteiglauf.de und einige Halbmarathonläufer auf den Münchner Stadtlauf. Im Anschluss daran folgte ein Schnitt im Forschungsprojekt. inprimo schwenkte um auf Dienstleistungen im Bereich Asthma-Prävention.

Zusammen mit dem Christlichen Jugenddorf Berchtesgaden www.cjd-asthmazentrum.de/asthmazentrum wurde ein Asthma-Präventions-Projekt für die Beobachtung von 30 Jugendlichen über 5 Monate auf die Beine gestellt.  inprimo hatte im Sommer 2008 auf dem Hauptstadtkongress  ein großes mhealth-Symposium, daraus entstand im weiteren ein ehealth.com-Sonderheft ( www.e-health-com.eu/fileadmin/user_upload/dateien/Specials/Inprimo_2MB.pdf )
Einige erste Ergebnisse des Asthma-Trials wurden für die Mocomed im Sommer 2008 zusammengefasst www.egms.de/dynamic/en/journals/mibe/2008-4/mibe000074.shtml
Erst vor kurzem wurden Interessierte durch diese Veröffentlichung erneut auf uns Aufmerksam.

Wir nähern uns der Gegenwart
Im Januar 2009 startete das Forschungsprojekt Crossgeneration crossgeneration.info. Mit crossgeneration verbunden war ein Arbeitsplatzwechsel zu meinem neuen & alten Arbeitgeber Fertl EDV Systeme, damit einhergehend der Plan das neue Geschäftsfeld mhealth-IT auf zu bauen. Für crossgeneration war uns wichtig auf beiden Seiten zu sitzen, sowohl auf der Smartphone-Seite als auch auf der Server-Seite. Durch diesen Schritt können wir die Kommunikations zwischen Smartphone und Server stark miteinander verzahnen. Die Erklärung dieser Verzahnung muss ich mir aber noch für einen späteren Artikel aufheben....  :)  stay tuned
 

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