Samstag, 30. Mai 2020
Portfolio minimieren
Apr 20

Erstellt von: Thomas Huber
20.04.2010 13:40 

Ist es sehr zynisch, wenn man in diesen Tagen über Wolken schreibt und dabei nicht die aerosolhaltige Luftschicht über Europa meint? In der IT-Welt ist die Wolke / Cloud sehr viel positiver besetzt. Und ich bin mir sicher, dass sich einige Leser schon gefragt haben, wann er denn endlich damit anfängt. Da ich heute bei den Buzzwords angkommen bin kann es gleich weiter gehen.

Ja - wir haben eine Cloud Strategie. Da ich durch meine IT-Brille auf dieses Thema blicke ist die Sichtweise relativ nüchtern. Wir müssen beide Wege gehen - Scale-Up beim DB-Server und Scale-Out bei den Application-Servern. In einem Meeting vor einem halben Jahr hat mir jemand aus der R&D-Abteilung eines großen deutschen Mobilfunk-Carriers etwas ungläubig entgegengeschmunzelt, als ich ca. 500.000 Benutzer als Größenordnung für ein unpartitioniertes System angab. Nun hat sich in den letzten Monaten in unserem Projekt einiges bewegt, diese Zahl aber nicht, sie gilt nach wie vor als valide.

Das war die IT-Brille, nun zur BWL-Brille. Wir bieten unseren Dienst auch als Software as a Service an. Die Kunden treten mit mobilen Projekten an uns heran - unser Angebot besteht dann aus zwei Komponenten, aus einer Setup-Gebühr und den laufenden Service-Kosten.

Die Setup-Gebühr besteht aus den Kosten für das Einrichten der Kunden-Instanz (verschwindend gering) und den Kosten für die Entwicklung der mobilen Clients(werden für alle Plattformen Clients benötigt?).

In die Service-Kosten fließen zwei Werte ein:
 - die Anzahl der Benutzer, je mehr Benutzer, desto geringer die kosten pro Nutzer
 - die Menge der zu erwartenden Daten, laufen pro Tag pro User einige wenige kB auf oder 10MB und mehr

So blickt jede Abteilung mit einer anderen Brille auf die Wolke und wir blickten am Samstag Abend gen Himmel und freuten uns, dass der Himmel allein dem Mond und den Sternen vorbehalten blieb.

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